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Was ist Solarenergie?
In der Sonne wird bei der Umwandlung von Wasserstoff in Helium Strahlungsenergie frei (Kernfusion), die als Licht und Wärme zur Verfügung steht. Ohne diese Energie könnte kein Leben auf der Erde existieren. Die Sonne strahlt stündlich mehr Energie auf die Erde, als die gesamte Weltbevölkerung in einem Jahr verbraucht.

Was ist Solarstrom?
Solarstrom nennt man den Strom, der durch den photovoltaischen Effekt in Solarzellen erzeugt wird. Der Fachbegriff Photovoltaik (griechisch: Photo = Licht und Volt = Maßeinheit für elektrische Spannung) steht für die Technik, mit deren Hilfe Sonnenenergie direkt in elektrischen Gleichstrom umgewandelt wird (Abk.: PV).

Rentiert sich die Anschaffung einer Solarstromanlage?
Durch die Kombination von erhöhter Einspeisevergütung mit einem zinsgünstigen Darlehen rückt der Betrieb einer Solarstromanlage in wirtschaftliche Bereiche. Je nach Berechnungsweise ergeben sich für eine angenommene 20-jährige Nutzungszeit unter den derzeitigen Förderbedingungen unterschiedliche Gewinne. Die Lebenserwartung einer PV-Anlage ist allerdings wesentlich höher als 20 Jahre.
Einmal installiert, produziert eine Photovoltaikanlage Jahrzehnte lang kostenlos Strom.
Ihr Netzbetreiber ist verpflichtet, Ihnen nach dem Erneuerbare - Energien - Gesetz (EEG), 20 Jahre lang eine Einspeisevergütung je eingespeiste Kilowattstunde zu zahlen. Und das Schönste: es lohnt sich nicht nur finanziell, sondern ist auch praktischer Umwelt- und Klimaschutz. Auf den Investitionsort Italien lassen sich diese Aussagen im gleichen Maße übertragen. Wir verweisen auf unser Konzept.

Habe ich eine eigene Photovoltaik-Anlage?
Ja, jeder Anleger erhält seine eigene PV-Anlage mit eigenem Wechselrichter und Stromzähler. Es sind keine Genossenschaftsanteile, GbR-Lösungen oder Fondsanteile und somit sein ist die Solaranlage sein Eigentum. Eine technische Betreuung durch den Solar9580 ist geben und ein „Rundum-Sorglos-Paket“ vorhanden.

Soll ich mit dem Kauf einer Solarstromanlage warten, bis Solarmodule mit einem höheren Wirkungsgrad auf dem Markt sind? Man hört so viel über Neuentwicklungen....
Ein klares Nein! Der Wirkungsgrad sagt nichts über den Jahresertrag, sondern nur etwas über die benötigte Dachfläche aus. Unsere Erfahrung ist, dass in den allerseltensten Fällen ein Platzproblem vorliegt. Wichtiger ist die mechanische Stabilität und die Zuverlässigkeit im Betrieb. Die von uns angebotenen Systeme erfüllen diese Kriterien schon heute.

Welche rechtlichen Anforderungen gibt es für Photovoltaikanlagen?

Photovoltaikanlagen sind meistens als Bauvorhaben genehmigungsfrei, wenn nicht andere planungsrechtliche Regelungen oder Vorgaben des Bundeslandes vorliegen (z.B. Ensembleschutz, Nähe zu Baudenkmalen, unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern). Sie müssen einerseits die Anforderungen als elektrische Anlage (z.B. diverse Normen für Netzanschluss und Umgang mit Starkstrom) und als Bauteil (hartes Dach, Brandschutz, Statik) erfüllen. Die Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage (Verbindung des Wechselrichters mit dem Stromnetz) darf nur durch einen zugelassenen Elektroinstallateur erfolgen.

Wo kann eine Photovoltaikanlage aufbaut werden?
Grundsätzlich können PV-Anlagen überall dort installiert werden, wo ausreichend Licht hinfällt. Einen optimalen Ertrag bietet eine südorientierte Fläche mit etwa 30° Neigung. Eine Abweichung nach Südwest/Südost oder Neigungen zwischen 25° und 60° verringern den Energieertrag nur geringfügig. Verschattungen durch Bäume, Nachbarhäuser u.ä. sollten allerdings vermieden werden.



Wird ein Dach undicht?
Nein! Bei einem Pfannendach werden die Pfannen nicht beschädigt. Die Dachhaken werden auf den Dachsparren aufgeschraubt und ragen unter den Dachpfannen hervor. Die Anlage kann also wieder abgeschraubt werden und das Dach ist wie vorher. Bei einem Flachdach werden die Gestelle auf einer Gummimatte berührungslos auf das Dach gestellt. Die Gestelle werden dabei mit Ballast (Betonplatten von 50 bis 100 kg) gegen Windlasten geschützt.

Warum wird Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist?
Das Netz übernimmt die Funktion des "Stromspeichers", d.h. der gesamte erzeugte Solarstrom wird sofort übernommen und verteilt. Derartige Anlagen nennt man netzgekoppelt. Dieses Konzept ist technisch und wirtschaftlich ein Vorteil für den Solarstrom, da bislang Stromspeicher (z.B. Akkus) technisch sehr aufwendig und teuer sind. Mit einer Photovoltaikanlage wird man Stromerzeuger, aber nicht autark. Bei uns in Deutschland sind autarke Systeme selten. Hier versorgt die Photovoltaik - meist im Verbund mit einer anderen Technik zur Stromerzeugung - ein Gebäude komplett mit Strom (z.B. Hütten in den Alpen), das weit entfernt vom Stromnetz steht und deshalb nicht wirtschaftlich ans Netz angeschlossen werden kann.

Was ist das Energieeinspeisungsgesetz?

Grundgedanke des Gesetzes ist, dass den Betreibern der zu fördernden Anlagen über einen bestimmten Zeitraum ein fester Vergütungssatz für den erzeugten Strom gewährt wird, der sich an den Erzeugungskosten der jeweiligen Erzeugungsart orientiert, um so einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen zu ermöglichen.
Der für neu installierte Anlagen festgelegte Satz sinkt jährlich um einen bestimmten Prozentsatz, um einen Anreiz für Kostensenkungen zu schaffen. Gefördert wird die Erzeugung von Strom!

Was heißt EEG?
EEG: Erneuerbaren-Energien-Gesetz
(Die Originalfassung ist zu finden im Bundesgesetzblatt Jahrgang 2004 Teil I Nr. 40 vom 31. Juli 2004, die Begründung kann nachgelesen werden in der Drucksache 15/2864 des Deutschen Bundestages, 15. Wahlperiode, Seite 20 bis 55)
Das EEG wurde am 25.02.2000 im Deutschen Bundestag verabschiedet und trat am 1.4.2000 in der Ursprungsform und nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 1. August 2004 in der novellierten Form in Kraft. In Italien ist das „EEG“ in der so genannten „Conto Energia“ geregelt.

Ist die Förderung auf 20 Jahre gesichert?
Ja, nach dem EEG errichtete PV-Anlagen haben Bestandsschutz und damit kann auch eine Gesetzesänderung das EEG nicht auf bereits bestehende PV-Anlagen geändert werden!
Somit ist die Vergütung für 20 Jahre gesichert!!!

Wie wird die Vergütung beantragt?
Der Antrag wird bei dem Energieversorger bzw. Stromlieferanten gestellt. Der Anschluss der PV-Anlage an das öffentliche Stromnetz wird dem Netzbetreiber lediglich gemeldet. Ein schriftlicher Vertrag ist nicht erforderlich. Ansprechpartner ist also der Energieversorger.
Wichtig: Die Einspeisevergütung des Inbetriebnahmejahres bleibt für 20 Jahre gleich für Sie!
Auszahlung:
Gesetzliche Vorschriften zum Zeitpunkt der Auszahlung gibt es nicht. Jährliche Zahlungen bringen jedoch Zinsnachteile. Die Vergütung sollte also monatlich oder zumindest quartalsweise gezahlt werden. Vergütet wird die gesamte erzeugte Energie der Photovoltaikanlage. In Italien gelten die gleichen Voraussetzungen und Vorschriften. Die Einhaltung dieser Vorschriften und die Schaffung der erforderlichen Voraussetzungen wird durch die Solar9580 gewährleistet.

Warum Photovoltaik?

Photovoltaik ist eine weltweit bedeutende Technologie des 21. Jahrhunderts zur Stromgewinnung. Dabei gibt es durchaus noch gewisse Optimierungspotenziale. Der Schmelzprozess zur Siliziumgewinnung ist sehr aufwändig. Auch wird noch heute teures Silizium aus der Chip-Produktion verwendet. Aktuell werden zahlreiche Modulfabriken gebaut, jedoch wird das notwendige Solar-Silizium nach wie vor mühsam und in zu kleinen Mengen erzeugt. Große Investitionen wären notwendig, die von allen Herstellern aufgrund der unklaren langfristigen politischen Marktförderung derzeit noch gescheut werden.
Photovoltaik zu einer umfassenden Marktreife zu führen, ist eine Aufgabe, deren Bewältigung weltweit dazu beitragen kann, die Umwelt nachhaltig zu schonen. Der Markt (insbesondere in den Schwellenländern) verlangt nach dezentralen Energieeinheiten. Die Technik selbst ist inzwischen ausgereift.
Gegenwärtig lebt über die Hälfte der Weltbevölkerung ohne jeglichen Stromanschluss. Photovoltaik ist eine optimale Lösung zu einer gerechten, umweltfreundlichen und friedlichen Energiegewinnung.

Was ist Photovoltaik – und wie funktionieren die Photovoltaik-Anlagen?
Photovoltaik ist die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie bzw. elektrischen Strom. Heute wird die Photovoltaik weltweit zur Stromerzeugung eingesetzt. Das griechische Wort „Photos“ bedeutet Licht. „Volta“ ist der Nachname von Alessandro Volta (1745 – 1827), der die Batterie erfand und zu den Begründern unseres Zeitalters der Elektrizität zählt. Nach ihm wird heute die elektrische Spannung „Volt“ benannt.
Photovoltaik-Anlagen haben größere Module, die jeweils eine Vielzahl einzelner Solarzellen vereinen. Die Solarzellen (zumeist je 36 Stück) werden in den Modulen in Reihe hintereinander geschaltet. Eine Solarzelle liefert eine Spannung von 0,5 Volt und je nach Größe eine Stromstärke von 3 bis 7 Ampere. Bei 36 Zellen hintereinander ergibt sich eine Spannung von 18 Volt. Hauptbestandteil einer Solarzelle ist Silizium, das aus zuvor geschmolzenem Sand gewonnen wird. Silizium gibt es wortwörtlich „wie Sand am Meer“. Dennoch ist das Verfahren zur Gewinnung sehr kompliziert. Sobald eine Solarzelle der Sonne ausgesetzt wird, entsteht ein Gleichstrom der per Kabelverbindung durch den Wechselrichter fließt, dort in Wechselstrom umgewandelt wird und über einen Zähler in das Stromnetz eingespeist wird. Dieser Vorgang ist dauerhaft, das heißt die Elektronen fließen ununterbrochen, solange Licht einfällt. Eine Solarzelle verliert nicht an Masse oder wird verbraucht.

Was bedeutet Leistungsgarantie?

Sie gibt die max. zulässige Abweichung von der Nennleistung nach Ablauf von 10, 20 oder auch 25 Betriebsjahren an.

Was bedeutet Leistungstoleranz?
Sie gibt die max. Abweichung von der Nennleistung an. Die Modulhersteller  geben diese mit 2,5 %; 5% und auch mit 10% an.

Was bedeutet kWp?
kWp, sprich Kilowatt-Peak (englisch: Peak = Spitze), ist die Einheit für die Spitzenleistung eines PV-Generators unter Standardtestbedingungen.

Was bedeutet Watt?

Das Watt ist die SI-Einheit der Leistung und nach James Watt benannt. Als Einheitenzeichen wird der Großbuchstabe „W“ verwendet. Je nach Bedarf werden Vorsätze für Maßeinheiten verwendet.

Wie ist der Stand der Technik?
Heute gibt es monokristalline, polykristalline und Dünnschichtmodule.
Bei den kristallinen Modulen ist die technische Entwicklung bereits sehr ausgereift, so dass diese Module nur noch unwesentlich verbessert werden können. Der Wirkungsgrad der Solarzellen liegt bei knapp 15 Prozent und ist nur noch mit hohem Aufwand geringfügig zu steigern. Das aber würde die ohnehin schon beachtlichen Kosten noch weiter in die Höhe treiben. Inzwischen ist der Ertrag bei mono- und polykristallinen Modulen gleich.



Monokristalline Zellen werden in einer Zellstruktur gezogen, polykristalline Module werden in einem Block gegossen. Bei polykristallinen Modulen behindern Zellränder den Elektronenfluss, was aber heute durch spezielle Techniken (Diffundierung mit Wasserstoffatomen) kaum noch eine Rolle spielt.
Dünnschichtmodule sollen bald zur kostengünstigen Alternative werden. Bei diesem Modultyp wird das Silizium so zu sagen „nur noch auf ein Trägermaterial gesprüht“.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Die automatisierte Produktion im Druckverfahren ist wenig zeitintensiv und überaus günstig.
Aktuell haben Dünnschichtmodule einen Wirkungsgrad von etwa acht Prozent – was allerdings angesichts günstiger Produktionsbedingungen den Ertrag nicht schmälert. Bei Dünnschichtmodulen sind technologische Weiterentwicklungen denkbar.

Wie entsteht in einer Solarzelle aus Sonnenlicht Strom?

Fällt Licht auf die Solarzelle, werden im Silizium Elektronen und Löcher (sog. Defektelektronen) erzeugt und durch das elektrische Feld getrennt. Die Elektronen werden dem Minuspol und die Defektelektronen dem Pluspol zugeführt. Verbindet man die Kontakte über einen elektrischen Verbraucher wie z.B. einem Kühlschrank, so wandern die Elektronen über den äußeren Stromkreis zum Pluspol zurück - es fließt elektrischer Gleichstrom.

Wie ist eine Solarzelle aufgebaut?
Bei Solarzellen handelt es sich üblicherweise um dünne Scheiben aus Silizium. Durch gezielte Verunreinigung des reinen Siliziums mit Fremdatomen erhält man eine negativ leitende Schicht und eine positiv leitende Schicht. In der Übergangszone zwischen den beiden Schichten entsteht ein elektrisches Feld. Auf der Oberseite der Solarzelle befinden sich fingerförmige Frontkontakte, der Rückseitenkontakt dagegen besteht aus einer durchgehenden Metallfläche.

Welche verschiedenen Zelltypen gibt es?

Es gibt eine Vielzahl von Materialien und Konzepten für Solarzellen mit unterschiedlichen Formen, Farben und Leistungsdaten. Meist unterscheidet man in kristalline Zellen (monokristallin, polykristallin) und Dünnschichtzellen (u.a. amorphes Silizium, Cadmium-Tellurit, Kupfer-Indium-Diselenid). Kristalline Zellen überwiegen auf dem Markt. Dünnschichtzellen haben den Vorteil eines geringeren Material- und Energieeinsatzes und können beliebige Modulformate annehmen.

Was sind Monokristalline Module?

Monokristalline Zellen haben zurzeit von allen Photovoltaik-Modulen den höchsten Wirkungsgrad. (bis 17,5 %, im Labor bereits bis zu 25 %) und einer Lebensdauer von mind. 30 Jahren. Wie der Name schon verrät, besteht die Zelle aus einem einzigen Kristall: Aufgrund der exakt gleichen Ausrichtung der Kristallstruktur in eine Richtung, wird dieser hohe Wirkungsgrad erzielt. Dies bedeutet allerdings auch einen extrem hohen Aufwand in der Fertigung, weshalb die Zellen mit Abstand am teuersten sind.

Was sind Polykristalline Module?
 
Polykristalline oder auch Multikristalline Module haben zurzeit das beste Preis/ Leistungs-Verhältnis. Das heißt der Preis Pro KWp ist am günstigsten. Das liegt an dem Herstellungs-Verfahren. Halbleiterreines Silizium wird unter Schutzglas aufgeschmolzen und in Kokillen gegossen. Die Multikristalline Blöcke werden mit feinsten Sägen zu Säulen mit quadratischer Zellen-Grundfläche weiterverarbeitet. Die Säulen werden mit Sägen in multikristalline Silizium-Scheiben mit einer Stärke von 0,45 mm zerteilt.

Wie hoch ist der Wirkungsgrad?
Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis der erzeugten Energie eines Solarmoduls zur Strahlungsenergie der Sonne. Die Sonne strahlt bei optimalen Verhältnissen etwa 1000 Watt Strahlungsenergie auf einen Quadratmeter Modulfläche. Das Modul aber setzt hiervon etwa 120 Watt in elektrische Energie um. Das entspricht einem Wirkungsgrad von ca. 12 Prozent. Was aber geschieht mit dem Rest? Über die Hälfte des auftreffenden Lichts wird reflektiert. Die Leiterbahnen haben einen gewissen Eigenwiderstand, dazu kommen Wärmeverluste usw. Dadurch ist der Wirkungsgrad einzelner Zellen größer als der des Moduls insgesamt. In einem Solarmodul haben die Zellen einen gewissen Abstand. Je nach Zellentyp und Bauweise des Moduls ist auch der Wirkungsgrad jeweiliger Module unterschiedlich. Entscheidend ist für den Anwender immer nur der Modulwirkungsgrad.

Wie arbeitet ein Wechselrichter?
Wechselrichter wandeln den Gleichstrom automatisch in Wechselstrom um und speisen immer die maximale Leistung in das Netz ein. Wechselrichter sind wartungsfrei und arbeiten auf Transistorbasis (IGBT). Die Lebenserwartung ist mit der anderer elektronischer Geräte vergleichbar.
Defekte Geräte werden nach Ablauf der Garantie gegen eine geringe Reparaturpauschale ausgetauscht. 



Wie funktioniert eine Solarstromanlage?
Die Elektrik der Solarstromanlage ist vom Hausnetz komplett getrennt. Der Strom vom Solargenerator (auf dem Dach) wird vom Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt. Über eine eigene Leitung wird der Strom in den Keller geführt und dort über einen eigenen Zähler in das öffentliche Stromnetz geleitet.



Was ist ein Inselsystem?
Dient eine Photovoltaikanlage oder eine kleine Windenergieanlage nur der Stromversorgung eines Gebäudes und ist nicht mit dem allgemeinen Stromnetz verbunden, spricht man von einem Inselsystem. Hier sind dann Stromspeicher, also z.B. Batterien, notwendig. In Deutschland haben diese Systeme eine geringe Bedeutung; anders ist es in großen Staaten ohne flächendeckendes Stromnetz und in Entwicklungsländern. Die Ankopplung an das allgemeine Stromnetz ist Voraussetzung, dass der Solar- oder Windstrom durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet und die Abnahme garantiert wird.

Wie wird eine Photovoltaikanlage angeschlossen?
Die Photovoltaikmodule werden alle in Serie an den Wechselrichter angeschlossen.
Der Wechselrichter ist damit betriebsbereit. Es muss jetzt noch das Kabel zum Stromnetz gelegt werden. Das Wechselstromkabel wird zur Verteilung gelegt und dort angeschlossen.
Ein Lasttrenner und ein Fehlerstromschutzschalter werden in die Verteilung eingebaut.
Damit ist die Photovoltaikanlage fertig installiert.
Ihr Energieversorger baut Ihnen einen zweiten Zähler ein, der nur die erzeugte Arbeit (kWh) der
Photovoltaikanlage zählt. Jetzt kann der Solarstrom fließen.

Welche Lebensdauer hat eine PV-Anlage?
Die Modulhersteller geben Garantien zwischen 10 und 25 Jahren. Die durchschnittliche Lebensdauer liegt bei 30-40 Jahren. Generell ist eine PV-Anlage sehr wartungs- und störungsarm.

Muss die Photovoltaikanlage regelmäßig gereinigt werden?
Zum Glück nicht! Die für den Betrieb notwendige Reinigung erledigt hierzulande der Niederschlag. Es gibt allerdings Gebiete mit starker Luftverschmutzung (Industrieanlagen), wo eine Reinigung in größeren Zeitabständen notwendig werden kann.

Was bedeutet "Verschattung" und warum ist das für die Anlagen ein Problem?
Der Stand der Sonne "wandert" mit den Jahreszeiten und das Sonnenlicht fällt in verschiedenen Winkeln ein. Photovoltaikanlagen sollten möglichst zu keiner Tages- oder Jahreszeit "verschattet" sein. Auch eine zeitweise "Verschattung" - auch nur von Teilflächen - kann zu Ertragseinbußen von 5 bis 10 Prozent im Jahr führen. Mögliche Ursachen des Schattens sind Bäume, Kamine, Satellitenschüsseln und Nachbargebäude.

Ich habe mal gehört, dass Solarmodule zu Ihrer Herstellung mehr Energie benötigen, als sie jemals erzeugen können. Ist da was dran?
Das war einmal. Dieses Gerücht hält sich seit den Anfängen der Photovoltaik in den 50er Jahren hartnäckig. Damals wurden Solarmodule zur Stromversorgung von Satelliten eingesetzt. Hierbei wurde der Energierücklaufzeit kein großer Stellenwert beigemessen. Heute kann man von einer Energierücklaufzeit von ca. 3 Jahren ausgehen. Bezogen auf die lange Lebensdauer (s.o.) also ein ausgesprochen guter Wert. Übrigens: Es gibt Hersteller, die ihre Solarmodule bereits mit Solarstrom produzieren.

Wer kümmert sich um Reparaturen?
Der Solar9580 / Pächter kümmert sich um alle notwendigen Reparaturen. Hierfür wird ein Wartungsvertrag abgeschlossen.

Welche Versicherungen wurden abgeschlossen und wofür?
  • BETREIBERHAFTPFLICHTVERSICHERUNG FÜR PHOTOVOLTAIKANLAGEN
Versicherte Gefahren und Schäden:
Gesetzliche Haftpflicht aus allen Tätigkeiten, die mit dem Besitz und dem Betrieb der Photovoltaikanlage im Zusammenhang stehen mit folgenden Leistungen:
  • Schutz bei Personenschäden (Herabfallendes Modul trifft Fußgänger am Kopf)
  • Schutz bei Vermögensschäden (Umsatzeinbußen bei Energieversorger durch fehlerhafte Netzeinspeisung)
  • Schutz bei Mietsachschäden (Durch eine PV-Anlage verursachter Brand, beschädigt einen Dachstuhl)
  • Allmählichkeitsschäden (Eine Photovoltaikanlage wurde auf einem fremden Dach installiert. Allmählich eintretende Feuchtigkeit an den Anschraubpunkten des Montagegestells führt zu Schäden am Mauerwerk und Dachstuhl)
  • Bauherrenhaftpflicht (Beim Montieren einer Solaranlage fällt ein Modul auf den Fuß eines Installateurs)
  • Umwelthaftpflicht (Bei einem Brand einer PV-Anlage entstehen giftige Dämpfe, bei denen Nachbarn geschädigt werden)
  • Sonstige Gebäudeschäden (Vordach wird durch das Herabrutschen mehrerer Bauteile einer PVAnlage beschädigt)

  • PHOTOVOLTAIK-/ ALLGEFAHRENVERSICHERUNG INKL. ERTRAGSAUSFALL